Jahresbericht 2009
Ute Kluge 26.01.2010

Personalia

Frau Waldmann ist seit März 2009 nicht mehr als Referentin für Öffentlichkeitsarbeit bei der Bundesarchitektenkammer tätig. Ab Juli übernahm Corinna Seide diese Position und damit die Geschäftsführung des Rats für Baukultur.

Herr Dr. Schabe erklärte in der Septembersitzung, dass er aufgrund einer Verlagerung seines Arbeitsgebietes, auf die Funktion als Sprecher des Rates für Baukultur verzichten möchte. Die neuen Aufgaben führen ihn inhaltlich weg von der Politik- und Baukulturbasis, wodurch er dem Rat für Baukultur in der Funktion des Sprechers nicht mehr bestmöglich dienen könne. Er wird aber weiterhin als Vertreter der Deutschen Stiftung Denkmalschutz an den Mitgliederversammlungen teilnehmen.

Mitgliedschaften

In seiner Sitzung  am 30. September entschied der Rat für Baukultur über den Mitgliedsantrag der Bundesstiftung Baukultur. Alle anwesenden Mitglieder des Rats sprachen sich im Falle der Bundesstiftung dafür aus, diese als Mitglied aufzunehmen, da es sich in diesem Fall um eine völlig unabhängige Stiftung handle, die die Schnittstelle, die der Rat für Baukultur zum Deutschen Kulturrat bildet, nutzen möchte und eine sinnvolle Ergänzung zu den anderen Mitgliedsverbänden darstellen würde. Damit ist die Zahl der Mitgliedsorganisationen auf elf angewachsen.

Mitgliederversammlungen

Als Vertreter des Rats im Arbeitskreis Bildung des Deutschen Kulturrats, wurde Herr Esser gebeten, sich für eine Re-Reform des Bologna-Prozesses stark zu machen. Gerade im Bereich der Architektur und Stadtplanung ist die Ausbildung nach Meinung der Ratsmitglieder nicht ausreichend, um zu einer wirklichen Berufsqualifikation zu führen. Hier muss dringend nachgebessert werden. Dies sollte der Deutsche Kulturrat mit Nachdruck von der Politik einfordern.

Nachdem Herr Zimmermann die Absicht des Rats für Baukultur, vermehrt Artikel zum Thema Baukultur in der Zeitung politik & kultur zu platzieren, ausdrücklich begrüßt hatte, wurde der Redaktion eine Liste mit möglichen Autoren übersandt. Bedauerlicherweise wurde aber weder im September, für den ein Schwerpunkt Baukultur angekündigt worden war, noch im Januar 2010 von diesen Vorschlägen Gebrauch gemacht. Hier muss dringend nachgehakt werden.

Der Rat für Baukultur hatte 2009 beschlossen, einen Akteur aus dem Bereich Baukultur für den Kulturgroschen vorzuschlagen. Bedauerlicherweise sind die Vorschläge aus dem Kreis des Rats für Baukultur nicht berücksichtigt worden. Hier muss zukünftig offensichtlich mit sehr viel längerem Vorlauf um Nominierungen unter Hinzufügung entsprechender ausführlicher Begründungen gebeten werden, um mit einem Vorschlag zum Ziel zu kommen.

Der Rat hat beschlossen, die Sprecherwahl in einer Sitzung Anfang 2010 durchzuführen. Solange nimmt Herr Dr. Schabe diese Funktion dankenswerterweise weiter wahr.

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